Start in Südamerika

Der letzte Abschnitt unseres Abenteuers hat in Santiago de Chile begonnen. Santiago ist für Südamerika eine sehr moderne und sichere Stadt. Da ich ja schon des öfteren in Peru war, war ich gespannt wie Chile so sein wird. Ich war positiv überrascht. Das Land ist wohlhabender als andere südamerikanischen Länder, was unter anderem an den großen Kupfervorkommen liegt. Das ist gut, aber dadurch gehört Chile auch zu den teureren Länden. Es ist aber immer noch deutlich billiger als Australien und Neuseeland.DSC01295
Für Santiago haben wir uns zwei Tage Zeit genommen, was für uns ausreichend war. Länger bleiben kann man auf jeden Fall.
Was in der Stadt sofort auffällt: es gibt wieder viel Kultur, Geschichte, alte Gebäude und so weiter. Kulinarisch wurden wir enttäuscht, wir haben keine besondere Küche finden können. Trotzdem gab es einige Überraschungen, wie Hot Dogs mit Avocadocreme und vermeintliche Croissants mit herzhafter Füllung: Muscheln. Nach dem ersten Schreck war das aber gar nicht so schlecht.DSC01337
Eine Besonderheit auf unserer Stadterkundung war ein kleiner grüner Park, Santa Lucia im Stadtzentrum. Hier wurde die Stadt gegründet. Der Weg nach oben führt durch den schönen Park. Oben gibt es nicht nur eine tolle Aussicht sondern auch eine alte Festung. Ein weiteres Highlight war die Seilbahn, „Funicular“ genannt, welche auf einen größeren Berg, San Cristóbal fährt. Oben erwartet einem neben einer putzigen Kirche eine 12 Meter große Maria Statur. DSC01411Die meisten Chilenen bzw. Südamerikaner sind Katholiken, ein Mitbringsel der Spanier.
Unterm Strich kann man sagen: „Santiago ist Südamerika für Einsteiger“.

Unser Ziel ist es von Santiago nach Norden bis nach Lima in Peru mit dem Bus zufahren. Es ist die Art, wie man hier reist und wesentlich günstiger als Fliegen. Wir haben selbstverständlich viele Stops eingeplant, so das wir für die gesamte Strecke mehrere Wochen brauchen werden.
Die erste Busfahrt dauerte nur zwei Stunden. Valparaiso ist die Hafenstadt von Chile. Wir sind hier nur eine Nacht geblieben und haben dann den Nachtbus Richtung Antofagasta genommen. Valparaiso gehört zum Unesco Weltkulturerbe und zeichnet sich zum einen durch seinen Hafen aus, zum anderen gibt es dort ein Künstlerviertel. DSC01476Das Viertel hebt sich durch die bunten Häuser hervor. Die ganze Stadt ist in einen steilen Hang gebaut, so dass sich viele Treppen durch die Viertel ziehen. In unserem nächsten Ziel, Antofagasta gab es eigentlich nichts zu sehen, die Stadt ist nicht wirklich schön. So war es für uns nur ein Zwischenstop auf dem Weg nach San Pedro de Atacama. Die Atacama Wüste ist die trockenste der Welt. Hier sind wir mit einer Tour auf 4.200 m Höhe gefahren (San Pedro ist eine Oase und liegt auf 2.300 m). Es gibt hier einen riesigen Salzsee und mehrere Lagunen zusehen, die von Vulkanen umringt sind. Der einzig aktive Vulkan rauchte sogar noch. Der Salzsee ist 1,5 km tief, in seinen Lagunen tummeln sich Flamingos. DSC01579In der Umgebung konnten wir noch einen Wüstenfuchs und wilde Alpakas sichten. Am Nachmittag ging es dann gleich weiter ins Valle de la Luna. Die Landschaft ist mondartig. Besonderes Highlight war der Sonnenuntergang bei dem sich das Gebirge durch die Salzkristalle in der Luft von gelb bis lila färbt. Das war wirklich beeindruckend. Am nächsten Tag ging es für uns dann schon nach Peru. DSC01736

Hier gehts zu den Bildern.

4 Gedanken zu „Start in Südamerika

  1. Opa

    Hallo
    wir freuen uns über den informativen Reisebericht,sehr interessant auch sehr schöne Aufnahmen.
    Alles Gute für Euch für die nächsten Reiseziele
    LG O&O

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  2. Netti

    Hach das ist ja wieder ein Traum …manmanman….
    Meik, du musst aber auch mehr Käse-Pommes essen ;) Dünne seid ihr!Aber ihr seht sehr gut und glücklich aus!Genießt den Endspurt :D
    grüßlies

    Antworten

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