Melbourne, eine Stadt für längere Aufenthalte

Nach zwei Tagen Fahrt sind wir in Bendigo angekommen. Bendigo ist eine kleine Stadt eineinhalb Stunden nördlich von Melbourne. Wir haben uns dort mit Basti getroffen, einem Freund aus Studienzeiten. Er lebt seit kurzem in Melbourne. Seine Freundin Bianca ist Australierin und hatte mehrere Auftritte auf dem Blues and Roots Festival in Bendigo, weshalb wir überhaupt da waren. Die Stadt hat Geschichte, einen Pionier Flair, der von dem Goldrausch um 1900 geprägt ist.
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Man sieht selten alte schöne Fassaden in Australien, Bendigo hat da ein paar schöne alte Gebäude, sowie eine Kathedrale.

Nach zwei Tagen sind wir mit Basti und Bianca nach Melbourne. Wir duften einige Tage bei ihnen schlafen. Am Ende sind daraus drei Wochen geworden. In Melbourne fällt schnell auf, dass die Stadt Kultur und Geist hat, besonders im Vergleich zu Brisbane oder Cairns.

Flinder Street, Hauptbahnhof.

Flinder Street, Hauptbahnhof.

Australien ist ein sehr junges Land und hat daher kaum Geschichte und Kultur, aber in Melbourne gibt es den Mix aus eingewanderten Kulturen und alternativen Szenen sowie einen Stadtteil, Fitzroy, der uns an die Sternschanze in Hamburg erinnert. In der Innenstadt ist immer etwas los, es gibt jede Menge Straßenkünstler, die die Passanten mit Musik, Komik oder Kunst unterhalten. Es gibt ein Chinatown und unheimlich viele Asiaten.

Die Skyline vom Yarra River aus.

Die Skyline vom Yarra River aus.

Damit auch sehr viele Sushi Restaurants oder Straßenverkäufer. Ich bin sogar auf den Geschmack von Sushi gekommen. Wir haben im Zentrum auch ein Museum besucht in dem die Entwicklung des Filmes gezeigt wurde. Das war sehr spannend und sogar umsonst. Außerdem haben wir unsere Freunde von Frasers Island wieder getroffen. Es war nett mit den beiden gemütlich ein Bierchen am Flussufer zu trinken (Der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit ist in Australien verboten). :D

Sophia und Matthias teilen mit uns Bier und Kälte (15 Grad).

Sophia und Matthias teilen mit uns Bier und Kälte (15 Grad).

Nach ca. einer Woche in Melbourne ergatterte ich einen Reinigungsjob. Ich sollte Teppiche in Apartments reinigen, nach dem die Mieter ausgezogen waren. Der Job und die Bezahlung waren nicht das wahre. Außerdem musste ich unser Auto benutzen. Um so viel anzusparen wie benötigt wurde, hätte ich mindestens drei bis vier Monate arbeiten müssen. Melbourne ist eine teure Stadt, das meiste Geld wäre fürs Wohnen, Essen und Sprit drauf gegangen. Das rechnet sich gar nicht und wir haben die Zeit nicht. Wir haben die Jobsuche daher endgültig an den Nagel gehangen und beschlossen, weiter zu fahren. Unser nächstes Ziel ist Adelaide.

Um Sprit- und Lebensmittelkosten zu sparen bzw. zu teilen haben wir noch Aushänge in Hostels gemacht und bis Adelaide einen Mitfahrer gefunden. Leider haben wir unsere Kamera am letzten Tag in Melbourne verloren. Das war sehr traurig, weil wir wirklich tolle Bilder hatten. Zum Glück haben wir unsere Fotos regelmäßig gesichert und somit „nur” zwei Tage verloren. Die GALERIE fällt daher etwas klein aus.

Ein Gedanke zu „Melbourne, eine Stadt für längere Aufenthalte

  1. Anke

    Hallo ihr beiden,

    das mit der Kamera ist ja wirklich großer Mist :-/ Aber auch wenn die Galerie dieses Mal etwas kleiner ausgefallen ist, bekommt man doch einen Eindruck von der Stadt, wirkt bunt und alternativ, wie ich es damals auch wahrgenommen habe.

    Wünsche euch nun viel Spaß in Adelaide und hoffe, dass ihr trotz des Wetters und der fremden Ungebung ein bisschen in Weihnachtsstimmung kommt!

    Liebe Grüße

    Anke

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