Die Dato Farm

Nach zweieinhalb ereignisreichen Tagen in Bangkok, haben wir uns für zwei Nächte auf der Dato Farm in Petchaburi niedergelassen. Ursprünglich wollten wir von der Dato Farm den Nationalpark Kaeng Krachen erkunden, aber der war leider schon ein paar Tage früher geschlossen als sonst, aufgrund der Regenzeit. DSCN1172Auf der Farm lebt man relativ eng mit den Thais zusammen, die diese Farm betreiben. Viele Gäste können sie nicht aufnehmen. Der Besitzer ist ein älterer Deutscher, der nebenbei noch Deutsch unterrichtet und deshalb vieles übers Telefon geregelt hat. Wir haben ihn erst am Tag unserer Abreise kennengelernt.
Nach unser Ankunft auf der Farm haben wir sofort eine kleine Tour in einen Mangroven Sumpf unternommen. Den Mangroven Sumpf durchforstet man auf einem Stelzenweg. DSCN1097Die Mangroven haben uns nicht so sehr beeindruckt, dafür war die Tour bzw. der Weg etwas zu lang. Interessant waren die Fische, die zum Teil wie Frösche aussahen. Ein Frosch mit Flosse. Das Highlight waren die Warane, die wir am Ende der Tour aus dem Auto gesehen haben. Für Fotos sind wir noch mal ausgestiegen, aber die Warane sind sehr schreckhaft und schnell vor uns geflüchtet
Der Zweite Tag auf der Farm begann mit einem Schrei von Kerstin. Wir hatten eine kleine Ratte im Bad. Die hat sich in der Wand ein Nest gebaut. Die Ratte war mindestens genau so erschrocken wie Kerstin. Das Nest war zwischen Decke und Wand und die konnte von dort immer ganz schnell übers Dach oder so weglaufen. Ne ne die war nicht direkt im Bad oder in unserem Zimmer rumgelaufen. Alles halb so wild.

Nach dem Frühstück sind wir in die kleine Stadt Petchaburi. Die Fahrt dahin auf dem Pick Up war aufregend aber hat Spaß gemacht. DSCN1119Die Stadt ist kaum touristisch, was sehr angenehm ist. Die Einheimischen sind gleich viel freundlicher und wollen einem nicht sofort etwas verkaufen oder übers Ohr hauen.

 

 

 

 

Petchaburi hat ein, zwei Tempel zu bieten. Ehrlich gesagt kann ich keine Tempel mehr sehen, aber Christin und Kerstin fanden es toll. Auf dem Weg zu einem Berg mit Tempel und vielen Affen hat uns die Mittagshitze zu schaffen gemacht. Wir haben dann erstmal in einem netten Restaurant aus Teakholz Mittag gegessen. Mit einem Pärchen, welches wir auf der Farm kennen gelernt haben. Die Affen auf dem Berg haben wir dann nicht mehr geschafft.

P1030177Den Tag darauf haben wir einfach mal nichts gemacht. Unser Nachtzug nach Chumphon fuhr auch erst um 22:35 Uhr. Vor dem Abendessen kam Thomas, der Besitzer der Farm und hat uns die Palmenzuckerproduktion gezeigt. Diese läuft komplett von Hand. Die Produktion betreibt eine Familie, die unweit von unserer Farm entfernt lebt. Die ganze Produktion spielt sich direkt neben den Wohnräumen der Familie ab. Benötigt wird ein großer Ofen auf dem der Blütensaft der Kokosnusspalmen aufgekocht wird. Nach einer Weile wird das heiße Gebräu dann noch mal geschleudert (mit kleinem maschinellen Einsatz) und in Gebinde, die zum Verkauf bestimmt sind, gegossen. Wir fanden das ganze sehr interessant. Beeindruckt hat auch, wie schwer hier noch körperlich in diesen kleinen Fabriken gearbeitet wird.

Abends ging es dann weiter mit dem Ziel: Die Insel Koh Tao. Dass unser Zug nicht pünktlich sein wird wurde uns schon erzählt aber das wir zweieinhalb Stunden am Bahnhof sitzen müssten hätten wir nicht gedacht. Ich fand den Nachtzug voll ok, die Liegefläche war ausreichend, auch für jemanden der etwas größer ist. DSCN1228Auf Grund der Verspätung hatten wir bei Ankunft in Chumphon sofort Stress. 6:45 Uhr sind wir angekommen und um 7:00 Uhr fuhr die Fähre. Der Anleger war angeblich 30 km entfernt. Auf dem Parkplatz des Bahnhofs hieß es dann, die Fähre bekommen wir nicht mehr und wir müssen die um 13:00 Uhr nehmen. Dann hieß es auf einmal wir können mit einer anderen Fähre fahren, das würde aber 200 Baht pro Person mehr kosten. Wir waren uns nicht sicher was wir jetzt machen sollten. Ohne zu wissen was uns erwartet haben wir die 200 Baht bezahlt und sind auf die Ladefläche eines Pickup gesprungen und los gedüst. Die andere Fähre sollte auch um 7:00 ablegen. Mit 80 über die Schnellstraße haben wir es gerade eben so geschafft. Auch die Fähre machte einen besseren Eindruck als zuvor erwartet. Nach drei Stunden sehr schaukliger Bootsfahrt haben wir Koh Tao sicher erreicht.

2 Gedanken zu „Die Dato Farm

  1. Opa

    Hallo
    ich muß schon sagen -super Stress-, doch es wird Euch sicherlich gefallen , all die neuen Eindrücke und die Reaktionen der Menschen zu erleben- Einwohner natürlich ist schon toll nur beim lesen Euer Berichte.
    Bis zum Nächsten
    Tschau O&O

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