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Hoi An

Unser Flug nach Hoi An hatte über drei Stunden Verspätung, so dass wir erst um 3 Uhr nachts angekommen sind. Hoi An ist ein recht überschaubares Örtchen, was den Check In in irgendeinem Hotel nicht leicht gemacht hat, alle hatten zu. Bei dem vierten Hotel hat es geklappt und wir hatten auch so Glück mit dem Hotel. Die Zimmer und der Service waren super und es gab sogar noch einen Pool.

Hoi An ist ein kleiner romantischer Ort inmitten von Vietnam an der Küste, mit zwei schönen Stränden unweit entfernt. Das erste Mal in Vietnam sahen wir viele Menschen auf dem Fahrrad. So haben wir ebenfalls den ersten Tag auf dem Rad erkundet. Wenn sich nicht gegen Nachmittag soviele Touristen in der kleinen Altstadt treiben würden, wäre Hoi An wahrscheinlich ein echt verschlafener Ort. P1020067 Die Altstadt bildet sich aus vielen kleinen Gassen mit kleinen Häusern die nicht über zwei Etagen gehen, besonders schön sind die Fassaden. Nachts sieht man überall die klischeehaften Lampions leuchten, die wir allerdings hier in Hoi An das erste Mal sahen. Die Besonderheiten von Hoi An sind außerdem einige regionale Köstlichkeiten auf der Speisekarte sowie die vielen Schneidereien. Ich habe jetzt eine neue maßgeschneiderte Leinenhose für umgerechnet 10 €. Bei einem Vietnam Besuch ist Hoi An absolut empfehlenswert.

Neben den Stränden ist der etwa 20 km entfernte Marmorberg eine Sehenswürdigkeit, in dessen Höhlen Buddha Statuen und weitere Gebetsstätten zu sehen sind. Aber am besten fand ich die Aussicht von ganz oben. P1020103

Um den Berg herum hat man die Möglichkeit, Marmorskulpturen zu erwerben. Überwiegend Buddhas in allen Größen, von für die Hosentasche bis 3m hohe Statuen für den Garten. Unweit entfernt liegt der China Beach, der völlig ruhig und ohne jede touristische Einrichtung ist. Nach dem Bergsteigen haben wir uns dort erfrischt.


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Nach drei erholsamen Tagen in Hoi An ging es für uns weiter. Eigentlich wollten wir direkt nach Hanoi, die Busfahrt hätte aber wieder 24 Stunden gedauert und fliegen war uns zu teuer. Wir haben die Strecke etwas aufgeteilt und sind in das 130 km entfernte Hue gefahren, das dauerte hier schon fast 4 Stunden. In Hue haben wir ein nettes Pärchen aus dem Saarland kennengelernt. Wir haben uns beim Abendessen über Reiseziele et cetara ausgetauscht. Die beiden sind in Vietnam und Kambodscha auf derselben Strecke wie wir, nur andersherum, unterwegs.

Um nach Hanoi zu kommen haben wir uns für einen Nachtbus entschieden, welcher Schlafliegen hatte, die Fahrt sollte 12 Stunden dauern, hat aber in Wirklichkeit 16 gedauert. Wenigstens konnte man einigermaßen gut schlafen und so haben wir es in die Hauptstadt geschafft, in der wir heute angekommen sind.

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