Kategorie-Archiv: Ko Chang

Bye Bye Koh Chang

Den Tag gestern haben wir an uns vor bei ziehen lassen – sind hin und wieder ins Meer gehüpft, lagen in der Hängematte und haben gelesen.

Aber heute wollten wir es noch mal wissen. Das wir den Wasserfall nicht gefunden haben konnte ich nicht auf mir sitzen lassen. Ich kam mir schon etwas inkompetent vor, die Wegbeschreibungen klangen alle so einfach, auch wenn sie alle unterschiedlich waren und man konnte den Wasserfall ja auch hören. Nach 45 Minuten dichten Dschungel, über Stock und Stein habe ich ihn endlich gefunden. Sofort bin ich zurück und habe Christin geholtKiri Phet. Um die Leistung hervorzuheben muss ich noch sagen, dass wir nicht die einzigen waren die auf der Suche waren nach dem Wasserfall, drei weitere Pärchen haben zwei Tage zuvor nach ca. 15 Minuten aufgegeben. Man muss wirklich durch den Regenwald und darf keinen Weg erwarten, nur einen sehr unscheinbaren schmalen zugewachsenen Trampelpfad, der zu allem Überfluss auch noch von mehreren umgefallenen Bäumen blockiert war.

Kiri Phet

 

 

 

Nach dem erfrischendem Bad unterm Wasserfall, sind wir auf ins nah gelegene Fischerdorf. Dort gibt es den besten Kaffe der Insel. Dieser wird zubereitet von Nina, einer Deutschen die seit sechs Jahren hier auf der Insel lebt. Sie lebt genauso wie die anderen Thais im Dorf. Vier Wände und ein Dach auf Stelzen im Wasser, mehr nicht. Sie hat keine Möbel und auch keinen Kühlschrank. Es war echt cool mit ihr, in Ihrem Wohnzimmer (‘n überdachter Holzsteg) einen Kaffee zu trinken. Im gleichen Dorf waren wir nach den spannenden Erzählungen von Nina noch Fisch und Shrimps essen, wirklich lecker.Nia's Place

Soll toll der Tag auch war so schnell ging er auch vorbei, unser letzter Tag auf Koh Chang, denn Morgen geht es weiter. Wir fahren in aller früh rüber nach Kambodscha, nach Siem Reap.

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Goodbye Koh Chang

 

 

 

 

White Sand Beach

Wir sind seit 3 Tagen auf Ko Chang. Gestern hörte der Regen auf und die Sonne kam heraus. So haben wir endlich die pIMG_0718assenden Fotos, damit ihr wisst, wie es hier aussieht:

Natürlich waren wir auch baden. BadenDer Strand wird abends sehr schmal, da dann die Flut kommt. Es geht dann auch keiner mehr baden, weil es gefährliche Unterströmungen gibt. Wer das beachtet hat jedoch nichts zu befürchten und das Baden ist sehr angenehm.

Während der letzten Tage haben wir viel gechillt, verschiedene Restaurants ausprobiert und ein sehr gutes gefunden: Das Nuon Bua. Dort wird so gut gekocht, dass selbst Meik endlich mal mit “scharf” herausgefordert wurde. Wir haben unsere Tom Yung Suppe mit Meeresfrüchten in einer Kokosnuss serviert bekommen. Das sah gut aus und war sehr lecker. IMG_0752-1 Kopie

Da heute die Sonne überwiegend auf unserer Seite war, haben wir uns ein Moped geliehen und sind einmal um die Insel gefahren. Ziel war ein Wasserfall im Dschungel, den unsere Gastgeberin uns empfahl. Wir haben den Wasserfall zwar gehört, vielleicht auch nur den reißenden Strom den er erzeugt, aber finden konnten wir ihn nicht. Der Pfad verlor sich im dichten Regenwald, nach etwa 15 Minuten Fußmarsch. Die Moskitos dagegen haben uns gefunden. Um uns zu retten sind wir dann in den Fluss gesprungen. Das war zwar nicht der Wasserfall, aber es war im Gegensatz zur Meerestemperatur (fast Badewanne) echt eine Erfrischung.

Was wir sonst noch gesichtet haben:

Hier sind einige Geckos, die flitzen so an den Häuserwänden entlang. Und riesige Schmetterlinge, die überwiegend abends rumfliegen. Wir haben beobachtet, wie ein Gecko sich den Schmetterling schnappte. Bis dahin fand ich Geckos ganz süß, jetzt bin ich nicht mehr überzeugt.IMG_0735

Wir haben auch gesehen, wie ein Affe vom Nachbargrundstück Sachen geklaut hat. Der wollte auch zu uns, aber wir haben ihn verjagt. Er hat uns nur angefaucht, sich aber nicht weiter heran getraut.

Mit dem Moped haben wir eine Schlange auf der Straße gesichtet, die hat sich aber schnell davon gemacht.

Näher als uns lieb ist sind uns die Ameisen. Als ich um 6 Uhr meine Augen aufschlug, war Meik schon wach und erklärte, wir hätten eine Ameisenstraße im Bett. Nach schneller Überprüfung musste ich da leider zustimmen uns so sind wir sehr schnell aufgestanden. Angeblich riechen die uns gern und kommen dann. Wir haben jetzt alles Gift, das unsere Gastgeberin hatte, im Zimmer verteilt. Man darf gespannt sein. Die Kakerlake hat es nicht gestört, wir standen uns auf einmal im Bad gegenüber und haben es in verschiedene Richtungen wieder verlassen.

Ich für meinen Teil war heute sehr motiviert, dass Online-Visum für Kambodscha zu beantragen, um die Weiterreise voran zu treiben.

Zulange kann man dann doch nicht im Paradies bleiben.

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Auf dem Weg nach Koh Chang

Wir haben Bangkok hinter uns gelassen, auf dem dem Weg nach Koh Chang. Koh Chang ist eine nette kleine Insel im Golf von Thailand. Die Busreise von Bangkok über Trat bis zur Fähre, die uns auf die Insel brachte, war abenteuerlich. Wir sind mit einem Kleinbus, die Thais sagen Minibus, gefahren. Anschnallen war nicht möglich, der Busfahrer fuhr draufgängerisch und machte vor roten Ampeln nicht halt. Kurz vor dem Ziel wurden wir im Nirgendwo aus dem Bus gelassen, das ging so schnell von statten das ich meinen Hut vergessen habe :-( . Wie sich herausstellte fuhr der Bus nicht bis zur Fähre, es gab einen Zwischentransfer.  Dafür wollte man uns noch mal 80 Bath pro Person abknüpfen, umgerechnet 2 Euro. Wir waren uns sicher, dass wir am Busbahnhof ein Ticket für Busfahrt bis zur Fähre und für die Fähre hatten. Wieder einmal haben uns die Thais übers Ohr gehauen. Widerwillig bezahlten wir die insgesamt die 160 Bath. Als wir dann endlich an unserer Unterkunft ankamen, die wir übrigens auch ganz spontan nach Ankunft auf der Insel wählten, waren wir begeistert. auf Koh ChangWir hausen hier in einfachen Holzbungalows, die in den Berghang gebaut wurden, mit dem Stand direkt vor der Tür, wirklich paradiesisch. Nur das Wetter spielt noch nicht ganz mit. Wir haben vor 3-4 Tage hier zu bleiben, so fern das Wetter sich bessert.