Bangkok die Zweite (Tag zwei)

Am nächsten Tag trennten wir uns, denn Meik ließ die „IT World“( Panthip Plaza) nicht los und Christin und ich fuhren zuerst wieder zum Bahnhof, um die Tickets für die Weiterreise ab Petchaburi mit dem Night Train zu buchen. Wir fielen dann fast auf eine seriös wirkende Reiseberaterin rein, die uns die Tickets in ihrem Reisebüro außerhalb der Schalterhalle verkaufen wollte. Da mussten wir erst mal “auf die Toilette” und gingen dann wie am Tag zuvor auch in die Schalterhalle und waren schnell Inhaber einer Fahrkarte bis Koh Tao! Also Zug, Bus und Fährticket. Stolz wie Oskar fuhren wir dann mit dem Tuk Tuk in Richtung China Town.Tuk TuK Wir quetschten uns dort durch die engen Gassen und wurden von Reizen überflutet. Erstaunlich war, dass selbst dort Mofas durch fuhren. Ich erstand dann dort 3 T-Shirts für umgerechnet 5 Euro. Danach machten wir uns auf zum Treffpunkt mit Meik. Das war gar nicht so leicht. Dennoch schafften wir es tatsächlich und das nur mit 20 min Verspätung. Was uns dann erwartete übertraf dann alles, was ich bisher erlebt hatte, an falschen Auskünften, Quatsch und Nerverei. Wir kauften also drei Tickets für das Boot, das uns zum Wat Arun Tempel fahren sollte.DSCN0992 Wir fuhren los und näherten uns dem Tempel am gegenüberliegenden Ufer. Wir fuhren dann jedoch nicht zum anderen Ufer, sondern immer weiter in die falsche Richtung auf dem Fluss. Irgendwie war das komisch, so dass wir den Skipper fragten, der gab jedoch an, dass wir auf dem Boot bleiben sollen. Wir fragten eine andere Person, die dann sagte, dass das Boot nicht zum Tempel fahre. Wir stiegen also um, auch hier merkten wir dieses Mal dann jedoch schneller, dass das Boot wieder nicht zum Tempel fuhr. Als die Ticketverkäuferin kam, dachte ich mir: Was die können, kann ich schon lange und sagte, als sie unsere bereits entwerteten Tickets ungläubig anglotzte einfach „Wat Arun“, „Wat Arun“ damit war sie zufrieden und ging weiter. Nachdem wir dann wieder anlegten, sprangen wir aus dem Boot und gingen zur Fähre zum Tempel. Dort war dann eine mega lange Schlange und ein laut brüllender Ordner, der alle anwies, sich “two on two” hinten an zu stellen. Wir befolgten die Anweisungen nicht. Wir waren nun immerhin schon eine Stunden unterwegs und immer noch nicht da. Normale Fahrzeit wäre ca. 20 min gewesen. Endlich angekommen bewunderten wir den Tempel. Angeblich strahlt er golden beim Sonnenaufgang.

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Wir kraxelten die steile Treppe nach oben und genossen den Anblick. Auf dem Rückweg in die Stadt beobachteten wir, wie uns Thaimädchen heimlich fotografierten – zwei blonde weiße Frauen, für die ganz besonders. Den Abend ließen wir dann mit Beauty und Massage ausklingen.

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