Action auf Fraser Island

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Die Farbe hat Christin sich ausgesucht.

Fraser Island, die größte Sandinsel der Welt hat mich echt beeindruckt und vor allem Spaß gemacht. Die Aboriginies nennen die Insel K´gari´, was soviel wie „Paradies“ bedeutet. Auf Fraser gibt es keine richtige Infrastruktur. Aus diesem Grund kann die Insel nur mit Allradantrieb befahren werden. Im Moment ist der Sand besonders weich und locker, da es schon seit März nicht mehr geregnet hat.   Es ist sehr leicht, sich mit dem Jeep festzufahren. Wir haben uns deshalb für eine Tour mit Guide entschieden anstatt selbst einen Wagen auszuleihen. 3 Tage und 2 Nächte dauerte unsere Tour. Wir haben gezeltet, die zweite Nacht sogar wild, also ohne Sanitäranlagen mitten in der Düne über den Meer. Wir konnten einen wunderbaren Vollmond aufgehen sehen, so groß und gelb wie die Sonne. Unsere Gruppe bestand aus 14 Leuten und wir hatten zwei Geländewagen. IMG_4682Einer wurde nur vom Guide gefahren und im anderen haben sich alle die fahren wollten abgewechselt. Christin wollte nicht fahren, ich schon. Es durften auch nur Leute über 21 fahren, einige mussten daher zusehen. Das Fahren hat sehr viel Spaß gemacht. Besonders die Pfade mit dem weichen Dünensand mitten im Wald. Da muss man einfach durch jagen um nicht stecken zu bleiben. Als würde man den Sand hassen, wie uns ein Engländer riet. Dabei hüpft und schaukelt das Auto gewaltig. Am letzten Tag bin ich dann doch mal stecken geblieben. Der Guide auch.

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Die anderen mussten dann aussteigen und schieben bis wir wieder festeren Sand unter den Rädern hatten. Dreimal mussten wir die ganze Strecke zurück schieben, bis wir es schafften. Ich war da schon angespannt, aber rückblickend war das eine tolle Erfahrung. Obwohl Frasers Island eine Sandinsel ist, wächst dort Regenwald drauf. Damit ist sie weltweit einzigartig. Der Sandstrand ist über 70 km lang, man darf aber nicht baden gehen, da an der Küste gefährliche Haie sein können und es Unterströmungen gibt. Außerdem ist der Sandstrand nicht nur Highway sondern auch Start- und Landebahn für kleiner Flugzeuge. Die Insel beherbergt über 100 Süßwasserseen, deren Wasser Trinkwasserqualität hat und in denen wir schwimmen konnte

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Besonders schön war der Lake Wabby, der von einer gigantischen Sanddüne umgeben ist. Es hat richtig Spaß gemacht, da herum zu springen. Ich habe mich sogar von oben durch den Sand ins Wasser rollen lassen.

Ein andere wunderschöner See war der Lake Mc Kenzie. Der ist auf jeder Postkarte drauf und hat wunderbar klares Wasser und weißen Sand.P1040652 Außerdem ist die Insel die Heimat der reinrassigsten Dingos Australien, das sind wilde, wie Hunde aussehende Tiere. Da es in der Vergangenheit schon zu Attacken der Dingos kam, hängen überall Warnschilder herum. Man soll immer einen Stock dabei haben, nie alleine unterwegs sein und kein Essen aber auch Kosmetiksachen im Zelt haben.

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Dingos sind keine Hunde und gefährlich.

Dingos sind neugierig und zerreissen dann schonmal das Zelt. Tatsächlich konnten Christin und ich einen Dingo beobachten, der an unser Lager geschlichen kam und den Grill ableckte. Alles andere hatten wir Dingo-sicher weggepackt.

Eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit ist das Maheno Schiffswrack. Dafür mussten wir diesmal nicht tauchen. Die Maheno ist während eines Zyklons gestrandet und alle Bergungsversuche waren vergebens, so dass sie bis heute da liegt. Allerdings sinkt sie immer weiter in den Sand, weshalb heute nur noch das oberste der vier Decks zu sehen ist.

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Zwischen zum Teil haarsträubenden Fahrten durch das Innere der Insel haben wir außerdem noch Steinformationen mit farbigen Sand betrachtet und im nördlichen Teil der Insel an einer Steilklippe die Aussicht genossen.

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Alle Fotos gibt es hier zu sehen

3 Gedanken zu „Action auf Fraser Island

    1. Regine

      Hallo ihr Lieben,

      kein Wunder, dass das Auto pink ist, Christins Barbieauto war auch so;). Aber Hauptsache, es hat euch gut durch den Sand gebracht. Wir staunen, wie wunderbar unsere Erde ist und was es alles an Natur gibt. Und alles funktioniert irgendwie. Schön, dass es für euch möglich ist, dies alles zu sehen. Wir sind dankbar, dass wir daran teilhaben können.
      Bleibt weiter behütet, wir denken an euch; und sicher klappt es auch mit einer Arbeit!
      Gaaanz liebe Grüße, Christins Elis

      Antworten
  1. Anke

    Hallo ihr beiden,

    wie immer wirklich tolle Bilder und ein toller Bericht!
    Ungefähr die gleiche Tour habe ich damals auch gemacht. Die Dingos scheinen echt zu der Insel dazu zu gehören, die haben wir auch gesehen. Lake Mckenzie fand ich auch sehr beeidruckend, so einen See habe ich seitdem nie wieder gesehen.
    Habt noch weiterhin ´ne tolle Zeit, ich freue mich auf weitere tolle Reiseberichte!

    Liebe Grüße
    Anke

    Antworten

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